Chillen mit Buddha

Musik. Keine zeitlichen Limits: Richard Dorfmeister über das neue Tosca-Album "Suzuki" und über seine alten Pläne mit DJ-Partner Peter Kruder.

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 09/00 vom 01.03.2000

Suzuki" haben Richard Dorfmeister und Rupert Huber ihre neue Tosca-Platte benannt - was den Hörer erst einmal auf eine falsche Fährte lockt. Immerhin räumt Dorfmeister im Gespräch mit dem Falter ein, gerade in einem Suzuki gefahren zu sein; tatsächlich aber handle es sich bei diesem Titel um eine Referenz auf den japanischen Philosophen Shunryu Suzuki. Auf die Gefahr hin, dass es sich dabei nur um einen Schmäh handelt - schenken wir dem TripHop-Star einmal Glauben. Schließlich besteht auf musikalischer Ebene tatsächlich eine Fernost-Connection. Zwar gibt es keine einschlägigen Harmonien und Melodien zu hören, doch lässt sich eine strukturelle Verwandtschaft ausmachen.

"Die Platte hat schon ein wenig mit Buddhismus und der Idee der Reduktion zu tun", untertreibt Dorfmeister, denn aus der Reduktion - sonst eher ein Stilmittel des Techno - bezieht "Suzuki" sogar viel von seinem Reiz: Die Tracks sind sparsam instrumentiert, was einen überlegten Aufbau sowohl innerhalb der einzelnen


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