Drei Knackwürste

Öffis. Wiens Straßenbahnen wurden mit neuen Türöffnern ausgestattet. Manche Fahrgäste wissen noch nicht genau, wie sie zu bedienen sind.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 09/00 vom 01.03.2000

Haben Sie in den letzten Monaten vermehrt Menschen gesehen, die vor verschlossenen Straßenbahntüren stehen? Waren Sie sogar selbst in Fachsimpeleien verwickelt und haben über die "modernste Lasertechnik" diskutiert, mit der die neuartigen Türöffner angeblich arbeiten. Oder hat sich nach zartem Berühren der Öffnertaste die Falttür einfach nicht geöffnet? Dann waren Ihre Finger nicht zu kalt, sondern Sie haben womöglich bloß vergessen, das Kleingedruckte zu lesen. Über den neumodischen Tasten steht nämlich (immer noch) drüber: "Einsteigen bitte Knopf drücken". Wer hier nur sanft streichelt, dem fährt die Bim davon.

"Das ist kein futuristischer Sensor, auch sind es keine lichtempfindlichen Zellen, wie viele Leute glauben - die Türöffner reagieren auf deutlich spürbaren Druck", erklärt Horst Moser. Der Ingenieur ist bei den Wiener Linien zuständig für Wagentechnik und Spezialist für die Öffnertasten. Rund 500 Trieb- und 400 Beiwagen wurden in den letzten Monaten mit den


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