Der Kampf um die Seele

USA. Im innerrepublikanischen Vorwahlkampf geht es um ähnliche Grundsatzfragen wie im konservativen Europa: um Toleranz und Rassismus.


Raimund Löw
Vorwort | aus FALTER 10/00 vom 08.03.2000

Amerikanische Wahljahre sind längst nicht mehr nur für die USA Weichenstellungen mit Langzeitfolgen: Bill Clintons Aufstieg 1992 markierte weltweit das Ende der konservativen Achtzigerjahre. Für europäische Sozialdemokraten eröffneten sich nun neue Perspektiven in der durch das Ende des Kalten Krieges veränderten Wirklichkeit. 1996 brachte die erfolgreiche Abwehr des Frontalangriffs der unter dem Slogan der "konservativen Revolution" angetretenen neuen Rechten. Davon haben sich die Konservativen bis heute weltweit nicht erholt.

Mit einem Generalmotto für das Wahljahr 2000 tut man sich jedoch schwer. Noch im vergangenen Herbst schien es so, als ob die allseits beklagte "Clinton-Fatigue", der durch die Skandalchronik der bisherigen Administration hervorgerufene Überdruss die Erfolgschancen sowohl Al Gores als Präsidentschaftskandidat als auch Hillary Clintons in New York minimieren würde. In der Zwischenzeit schwebt über dem amtierenden Präsidenten jedoch ein Hauch der Nostalgie

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