Neue Platten

Kultur | aus FALTER 10/00 vom 08.03.2000

JAZZ John Scofield: Bump Verve/Universal Vor zwei Jahren besann sich John Scofield auf seine musikalische Jugend in Soul-Clubs, wandte sich von den jazzigen Arrangierkünsten von "Quiet" (1996) ab und einem James-Brown-inspirierten Soul-Beat zu; sein extrem grooviges Album "A Go Go" wurde vom Falter zum Album des Jahres gewählt und daraufhin ein weltweiter Hit. Das soeben erschienene "Bump", ein "electro-funkified all-star groove summit!", wie der CD-Aufkleber so treffend anmerkt, ist einerseits more of the same stuff, weicht andererseits aber doch auch hörbar von "A Go Go" ab - nicht nur was die Besetzung betrifft (von Medeski, Martin und Wood ist nur Bassist Chris Wood geblieben). Der straighte Groove wird immer wieder durch lyrische Passagen aufgebrochen, die akustische Gitarre, auf der sich Scofield selbst begleitet, bekommt stärkeres Gewicht, hallende und gleißende Sounds locken in die Chill-out-Zone. Schnarrende Wah-wah-Gitarren, verschrobene Melodien wie aus Sixties-TV-Serien,


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