Für Mütter besonders geeignet

Computer Apple-Veteranen haben sich zusammengetan, um dem jungen Betriebssystem Linux ein ansprechendes Äußeres zu verleihen. Linux wird damit auch für PC-Benutzer eine ernsthafte Alternative zu Microsofts Windows.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 11/00 vom 15.03.2000

Was dem jungen Betriebssystem Linux bis dato mangelt, ist eine ansprechende Oberfläche. Das meinen zumindest die vier Gründer der Start-up-Firma "Eazel", allesamt Apple-Veteranen. "Wir wollen Linux so einfach bedienbar machen, dass sogar unsere Mütter damit umgehen können", meint Michael Boich, Chef des Unternehmens. Boich, einst Gründer der Apple-Software Evangelism Group, hat in den Achtzigern höchstpersönlich bedeutende Teile des Macintosh-Betriebssystems MacOS programmiert. Nun will er das Aussehen von Linux, dem Betriebssystem mit dem Pinguin-Maskottchen revolutionieren.

Zu diesem Behufe haben sich die Software-Veteranen in ein niedriges, nichtssagendes Bürogebäude in der Computerhochburg Palo Alto eingemietet. Sie alle wollen "wieder den Flair eines Start-up-Unternehmens" genießen und sich noch einmal wie junge Softwarefreaks fühlen. Die vier Gründer sind neben Boich: Andy Hertzfeld, einer der frühen Softwaregurus bei Apple, Susan Kare, die die Macintosh-Icons entworfen


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