Sideorders: Wenig Geld

Stadtleben | aus FALTER 11/00 vom 15.03.2000

Mit geringen Budgets toll zu kochen zählt zu den großen Herausforderungen der Kulinarik. Dass diese Vorgabe jedoch nur in den seltensten Fällen durch klugen Einkauf saisonaler Produkte, sondern eher über Convenience und Schrottverarbeitung erlangt wird, ist eine andere Sache. An folgenden Adressen kann man preiswert essen, ohne dabei seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.

Mensa der katholischen Hochschulgemeinde, 1., Ebendorferstr. 8, Tel. 408 35 87, Mo-Fr 11.30-14 Uhr.

Hier also kommt die Kirchensteuer hin: Studenten kriegen ein 40- Schilling-Menü, Tagesteller kosten zwischen öS 59,- und öS 76,-. Man wird satt und kann sich geistreich über wundersame Brotvermehrungen unterhalten.

DiWi-Haus, 9., Nußdorfer Str. 75, Tel. 317 18 64, tägl. 10-24 Uhr.

Auswahl und Preisgestaltung entspricht der nebenan beschriebenen, Design ist um einiges reizvoller als in der Belvederegasse.

Tunnel, 8., Florianig. 39, Tel. 405 34 65, tägl. 9-2 Uhr.

Klassisches Studenten- und Veranstaltungslokal mit sagenhaft günstiger Karte. Hier wird Geld gut gespart, indem viel fleischlos und saisonal gekocht wird. Den Gerichten schmeckt man ihren günstigen Preis nicht an.

Schnitzelwirt, 7., Neubaug. 52, Tel. 523 37 71, Mo-Sa 10-23 Uhr.

Legendärer Hort des Riesenschnitzels in unzähligen Varianten. Hübsch ists hier freilich nicht, und wirklich zartfühlend wird mit der Ware auch nicht umgegangen.

King Snack, 23., Ketzerg. 29, Tel. 699 18 02, Mo-Fr 7-19 Uhr.

Fast-Food-Versuch eines niederösterreichischen Top-Kochs, Expansion auf die City wurde zwar immer besprochen, aber nie realisiert. Verblüffende Qualitäten zum Minipreis.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige