Vom Büro in den Wald

Krimi: Mithilfe eines Pilzes verwandelt Martin Suter einen Schweizer Wirtschaftsanwalt in ein Waldwesen, das zivile Hemmungen zusehends verliert.

Extra | Armin Thurnher | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Martin Suter, Schweizer Schriftsteller, Dramatiker, Romancier und Kolumnist, legt seinen zweiten Roman vor. "Die dunkle Seite des Mondes" behandelt mit sicherem Griff für ein aktuelles Thema den Versuch eines Wirtschaftsanwalts auszusteigen. Mithilfe seiner neuen Freundin geht Urs Blank daran, neue Erfahrungen zu machen. Der Wirtschaftsanwalt ist nicht bloß ein Wirtschaftsanwalt, er ist ein führender Schweizer Spezialist für Zusammenschlüsse großer Firmen. Und die neuen Erfahrungen sind nicht nur die eines neuen Milieus, sondern Rauscherfahrungen mit psychotropen Substanzen, namentlich Pilzen. Der Anwalt erwischt dabei einen etwas zu kräftigen Pilz. Ein safrangelbes Samthäubchen verändert Blanks Persönlichkeit nachhaltig.

Aus der Annäherung an die Natur und dem Flirt mit einer Art Hobby-Aussteigertum, die sich mit seiner hübschen neuen Freundin so anregend angelassen hatten, wird ein Horrortrip. Blank sucht nun den äußerst seltenen Pilz, ein winziges zyanblaues Exemplar, mit


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige