Schlösser und Schlüssel

Kryptographie: Simon Singh, Autor des preisgekrönten Mathematikbestsellers "Fermats Letzter Satz", hat ein Buch über die Geschichte der Kodierung und Dekodierung geheimer Botschaften geschrieben.

Extra | Thomas Vasek | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Wussten Sie, dass die schottische Königin Maria Stuart Geheimschriften benutzte? Bekannter dürfte sein, dass eine Hand voll britischer Mathematiker im Zweiten Weltkrieg den "Enigma"-Code der deutschen Wehrmacht knacken konnten. Seit der Antike benutzen Menschen Codes, um ihre Geheimnisse zu wahren. Einfallsreichen Verschlüsselern, die nach dem unentzifferbaren Super-Code suchen, stehen nicht minder begabte Codebrecher gegenüber. Wer wird den "evolutionären Kampf", von dem der britische Wissenschaftsautor Simon Singh in seinem neuen Buch schreibt, am Ende gewinnen?

Jahrhundertelang war die Kryptographie, die Kunst der Verschlüsselung, ausschließlich Sache von Militärs und Geheimdiensten. Doch im digitalen Zeitalter wird Geheimhaltung zum Bürgeranliegen. "Die Verschlüsselung ist die einzige Möglichkeit, unsere Privatsphäre zu schützen und den Erfolg des digitalen Marktes zu gewährleisten", schreibt Singh: "Die Kunst der geheimen Kommunikation, auch als Kryptographie bezeichnet,


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