Perspektiven des Protests

Widerstand: Der deutsche Sozialwissenschaftler Alex Demirovi'c im Gespräch mit dem "Falter" über den Begriff "Zivilgesellschaft" und deren Probleme, über die Zukunft der Protestbewegung und über das Selbstverständnis Österreichs.

Klaus Taschwer | Politik | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Viele sprechen in Österreich seit neuestem in höchsten Tönen darüber. Doch was es mit dem Begriff "Zivilgesellschaft" tatsächlich auf sich hat, das wissen nur die wenigsten. Einer von ihnen ist der deutsche Sozialwissenschaftler Alex Demirovic', der vor wenigen Tagen im Depot auf Einladung des Beirats für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen über eben dieses Thema referierte. Demirovic', aufgrund zahlreicher Besuche in Österreich mit der hiesigen politischen Lage gut vertraut, arbeitet am Frankfurter Institut für Sozialforschung. Sein neues Buch, "Der nonkonformistische Intellektuelle", handelt von den Gründervätern des Instituts, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, und thematisiert unter anderem deren Rolle bei den Studentenprotesten in den Sechzigerjahren.

Falter: Was sich in den letzten Wochen in Österreich und insbesondere in Wien getan hat, wird von vielen Beobachtern als Aufbruch der Zivilgesellschaft gedeutet. Was ist mit diesem Begriff eigentlich

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