"Keine mutigen Themen"

LIF: Die Wiener LIF-Chefin Gabriele Hecht über ihr siebenstelliges Wahlkampfbudget, Gerüchte um die Parteizeitung und Torten für Staberl.

Politik | Eva Weissenberger und Nina Weissensteiner | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Häupl, Görg, Kabas, Chorherr - die Wiener Parteichefs haben in der Falter-Serie zur Wiener Gemeinderatswahl übereinander geschimpft und miteinander geflirtet. Chorherr will mit Häupl, Görg auch, aber der Bürgermeister ziert sich noch. Kabas will mit allen, aber keiner mit ihm. Nur die Wiener LIF-Sprecherin Gabriele Hecht wurde mit keiner Silbe erwähnt.

Falter: Frau Hecht, die Liberalen wurden in den "Falter"-Gesprächen nicht einmal ignoriert.

Gabriele Hecht: Das ist die beste Taktik, jemanden aus dem Spiel herauszuhalten.

Sind Sie überhaupt noch eine ernst zu nehmende Konkurrenz?

Natürlich. Wir haben eine strategische Schlüsselposition. Wir können der entscheidende Faktor für eine Koalition sein.

Als Mehrheitsbeschaffer für Rot-Grün?

Sowohl für Rot-Grün als auch für Rot-Schwarz. Ich habe keine farblichen Präferenzen.

Welche Bedingungen stellen Sie?

Eine Verwaltungsreform. Der gesamte Apparat muss durchforstet werden. Welche Aufgaben müssen erfüllt werden, welche können outgesourct


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