Stellungnahmen: Ausverkauf oder Chance?

Medien | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

SPÖ und FPÖ haben leider keine Stellungnahme abgegeben. Zu Wort gemeldet hat sich jedoch der Parlamentsclubsprecher der ÖVP, Andreas Khol: "Diese Bundesregierung hat nicht vor, die im Staatsbesitz befindlichen Betriebe überhastet zu privatisieren. Die ÖIAG mit ihrer Aufgabe als Privatisierungsagentur hat in ihrer Eigenverantwortung die Termine für die Privatisierungen der Einzelunternehmen festzusetzen.

Die Privatisierung der Telekom Austria wird vom ÖIAG-Vorstand so angesetzt werden, dass ein möglichst hoher Ertrag erzielbar ist. Wenn ein erstklassiges neues Management bestellt wird, kann sich der Verkaufswert der Telekom vervielfachen. Ich werde daher Volksaktien kaufen. Die Erfolgsgeschichte der Privatisierung der deutschen Telekom zeigt, dass gerade die Privatisierung der Telekom Austria eine enorme Chance bietet, dem österreichischen Aktienmarkt Impulse zu geben. Die SPÖ hat in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, dass sie nicht wirtschaften kann. Beim Verstaatlichtendebakel


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