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Medien | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

ABSTURZ: Iridium, Betreiber des weltweit ersten umfassenden Satelliten-Handynetzes, ist in Konkurs. Nachdem keine Käufer mehr gefunden wurden, ist die Liquidation des Unternehmens geplant - das umfasst auch die Entsorgung der 66 regulären und acht Ersatzsatelliten im Weltall. Umgerechnet rund 70 Milliarden Schilling hat die Errichtung des Satellitennetzwerkes gekostet; für einen Betrag von 700 Millionen sollen die Satelliten verschrottet werden. Die Methode ist simpel - die Satelliten sollen kontrolliert abstürzen und in der Erdatmosphäre verglühen. Das Programm zur Zerstörung soll bis Jahresende fertig sein. Iridium hatte zuletzt statt der erhofften Million Kunden nur 55.000. Der hohe Anschaffungspreis der etwas klobigen Handys (40.000 Schilling) sowie die saftigen Minutengebühren (100 Schilling) verhinderten eine großflächigere Verbreitung.

UMTS: Die bevorstehende Novelle des Telekommunikationsgesetzes stößt in der Mobilfunkbranche auf Widerstand. Dort befürchtet man unter

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