Ganz allein am Flughafen

Show-Biz: Anlässlich der "F@lco"-Show im Ronacher sprach der "Falter" mit Edek Bartz, der den Popstar als Tour-Begleiter und Aufpasser mehrere Monate lang hautnah erlebt hat. Ein Gespräch über Hans Hölzel und Falco, über Schein und Sein, über Minibars und andere Versuchungen.

Kultur | Wolfgang Kralicek und Klaus Nüchtern | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Zwei Jahre nach seinem Unfalltod in der Dominikanischen Republik kehrt der Wiener Popstar Hans Hölzel alias Falco auf die Bühne zurück - als Titelheld eines von Paulus Manker inszenierten Spektakels namens "F@lco - A Cyber Show" im Ronacher (siehe Kasten auf Seite 59). Aus gegebenem Anlass haben wir den Wiener Musiker (Geduldig & Thimann), Veranstalter und Musik-Kurator Edek Bartz, gebeten, sich an seine gemeinsame Zeit mit Falco zu erinnern.

1985 und 86, nachdem Falco mit "Amadeus" einen Welthit gelandet hatte, begleitete Bartz ihn auf einer ausgedehnten Tournee, die sie durch die deutschsprachigen Länder und nach Japan führte. Tour-Manager Bartz war vor allem für die persönliche Betreuung des eher schwierigen Stars verantwortlich, weshalb sich die beiden zwangsläufig ziemlich nahe gekommen sind. Der Psychoterror, den Falco auf ihn ausgeübt hat, hat Edek Bartz teilweise ziemlich zu schaffen gemacht.

Einige Wochen nach der Tour fand Bartz eine Urkunde im Postkasten, die belegte,


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