Kuku Sabsi unterm Bogen

Neues Lokal: Langsam und schleppend setzt sich die Belebung der Stadtbahnbögen in Gang. Neu im Programm: das persische "Shabane".

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 12/00 vom 22.03.2000

Nun ist es ja nicht gerade so, dass sich die persische Küche während der letzten Jahre zum kulinarischen Renner dieser Stadt entwickelte. Die Kennerschaft der Grill- und Schmorgerichte aus dem mittleren Osten hält sich - trotz segensreichen Wirkens von Institutionen wie "Apadana", "Hatam" und "Pars" - in Grenzen, schuld daran mag die verhalten zutage tretende Bandbreite und Kreativität der iranischen Rezeptkompositeure beziehungsweise die geringe Verfügbarkeit der Originalzutaten sein.

Das alles soll nun jedoch der Vergangenheit angehören, dachte sich ein junger iranischer Fabriksbesitzer, der in den letzten Jahren als Manager bei Gerngroß arbeitete. Er ergriff die Möglichkeit eines sich bietenden Stadtbahnbogens und sorgte sogleich für regen Warenverkehr aus seiner Heimat: Originale Holzbänke wurden geliefert, originale Sitzpölster, originale Eisengeländer für den Balkon, originale Kunst, sogar die Bodenfliesen ließ er sich aus dem Iran kommen. Woher die Halogen-Spots stammen,


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