Hundert Jahre Hund

Seinesgleichen geschieht: Der Herausgeber der "Krone" streichelt ihn bekanntlich lieber, als Macht auszuüben. Seit 100 Jahren.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 13/00 vom 29.03.2000

Preisfrage der Woche. "Aufhellen, aufklären, die Dinge beim Namen nennen", das ist unser Ziel. Wer sagte das? Immanuel Kant? Thomas Alva Edison? Egon Erwin Kisch? Natürlich nicht. Es war Hans Dichand. Sein Anlass: Die Kronen Zeitungwurde 100 Jahre alt und feierte den Geburtstag vergangenen Samstag mit einer gänzlich in Vierfarbdruck erschienenen Beilage von 126 Seiten. Bekanntlich haben wir im Leben nicht allzu viele Gedanken; die wenigsten denken darüber auch noch nach. Hans Dichand jedoch gehört zu jener Spezies, die der Sache mit Wiederholung beikommen wollen; deshalb freut er sich gewiss jedesmal über den letzten Satz meiner Kommentare. Der ist schließlich als Catonismus ihm gewidmet, der sich bisweilen das Pseudonyms "Cato" bedient. Darüber liest man in der Jubiläumsausgabe nichts. Dichands letzter Satz aber kommt in seinem berührenden Leitartikel "100 Jahre - Tag für Tag" vor.

In dieser Lebens- und Werkbilanz darf Dichands ceterum censeo nicht fehlen. Es lautet: "Als Journalist


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