Unser Independence Day

Zeitgeschichte: Ein Film wie eine Präambel: Die nationale Science-Fiction-Operette "1. April 2000" läuft dieser Tage sowohl in einer restaurierten Fassung als auch in der Wirklichkeit.

Drehli Robnik | Kultur | aus FALTER 13/00 vom 29.03.2000

En satiriske Wiener storfilm med humor og elegant ironi, med 30 af ¯strigs mest beromte skuespillere og de ud¿delige wienervalse." Kürzer als das Inserat für die dänische Premiere von "1. April 2000" ist die Eigendefinition des 1952 gedrehten Films: Damit von Anfang an alles klar ist, prangt am Beginn des Vorspanns in Riesenlettern "Der Österreich-Film". Aber was heißt das? Heutige Kulturkritik und -geschichtsschreibung spricht vom "ersten und letzten österreichischen Staatsfilm", von "Propagandafilm", "Beamtenfilm", "utopischer Satire", von "Museumsführung" bzw. "theme park ride" sowie "Legitimationsdiskurs der Zweiten Republik auf der mythologischen Basis des Genuin-Österreichischen".

Geplant war "1. April 2000" als Beitrag zum Wiederauf- und Ausbau von Heimatbewusstsein in Österreich, als Image- und Tourismuswerbung für den Rest der Welt. Zu seiner Herstellung wurde 1948 ein ministerielles Komitee eingesetzt, für die Handlung ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben und dann doch

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