Gartengestaltung: Der ganz persönliche Garten

Stadtleben | Wolfgang Paterno | aus FALTER 13/00 vom 29.03.2000

Der Herr Schuler kann das plastischer erklären, sagt Veronika Walz. Und Wolfgang Schuler erklärt: "Ein Garten wird erst zum Garten, wenn man den Pflanzen das Sagen überlässt, wenn man dem Garten nicht seinen eigenen Willen aufdrängt. Der Efeu weiß ja ganz genau, wo er hin will, diese Entscheidung dem Efeu zu überlassen ist in der heutigen Zeit aber schon fast eine Mühe wert." Das war vielleicht ein wenig zu philosophisch, meint Schuler achselzuckend. Damit ist auch Kompagnon Walz nicht ganz einverstanden: "Nein, es ist eine individuelle Entscheidung. Ob einer es einfach wachsen lassen will oder beschneiden will - so soll er es machen."

Bei manchen Details sind sich die beiden Gartengestalter Veronika Walz und Wolfgang Schuler uneins. Bei prinzipiellen Fragen sind sie sich hingegen einig: "Ja, das Paradies muss ein Garten sein." Und jetzt beginnt die Fantasie zu wuchern, ein Garten ist natürlich ein "Gesamtkunstwerk". Vor einem Jahr haben sich Walz "Farbe im Garten" und Schuler "Wolf


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