Klub vs. Club

Nightlife: Der Klub Shabu ist vom Otto-Wagner-Cafe in die Albertinapassage übersiedelt. Getrennt hat man sich im Streit - der weitergeht.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 13/00 vom 29.03.2000

Ich bin immer unterwegs, um solche Orte zum Improvisieren zu finden", sagt Georg Aichmayr. "Ich hasse diese gestylte Gastronomie mit ihren Millionenbudgets." Er knipst ein paar bunte Lichter an und rückt Liegestühle, Bierkisten und Kühltruhen zurecht. Demnächst werden die ersten Gäste und DJs kommen, die das fast leere Ex-Plattengeschäft Carola in der Albertinapassage zum derzeit angesagtesten Hangout der Stadt machen: Klub Shabu.

Über zwei Monate hat Aichmayr mit den Behörden gerangelt, genau am Tag der Eröffnung der Ausstellung "Sound & Files" bekam er endlich die Schlüssel, um in Kooperation mit dem Künstlerhaus hier seinen Club zu betreiben - zumindest für ein paar Wochen.

Seit fünf Jahren gibt es den Klub Shabu, der immer wieder andere Locations bespielt. Nach Kunsthallencafe, Marekgarage oder Trabant fand Aichmayrs Club-Erfindung bis vor kurzem täglich im Otto-Wagner-Cafe beim Künstlerhaus statt. Und machte das bis dahin nur tagsüber geöffnete Lokal auf zwei Ebenen


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