Deutlich sprechen

Diktate Spracherkennungssoftware ist immer noch nicht ganz ausgereift. Dennoch: Die Nachfolgegeneration ist vielversprechend. Bald darf genuschelt werden.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 14/00 vom 05.04.2000

Captain Kirk vom "Raumschiff Enterprise" weiß, was Computer hören wollen: die menschliche Sprache. Ein in den Raum gesprochener Satz, und schon folgt die Maschine aufs Wort. Noch ist das gesprochene Wort für PCs ein Fremdwort. Aber eine Reihe von Spracherkennungsprogrammen verspricht, gesprochene Diktate beinahe fehlerfrei zu transkribieren. Auch für die Steuerung des Rechners sollen sich die Programme eignen. Dank ausgeklügelter Algorithmen und leistungsstarker Computer werden heute tatsächlich Erkennungsraten von 95 Prozent und mehr erreicht.

Eine perfekte Lösung ist allerdings noch immer nicht gefunden: Spracherkennungsprogramme können das menschliche Auffassungsvermögen von Sprache bestenfalls simulieren. Die ins Mikrofon gesprochenen Sätze werden dabei vom Programm in so genannte Phoneme, also Lautgruppen gegliedert. Diese werden sodann mit vorgespeicherten Daten verglichen und dann einem Wort zugeordnet, das am ehesten zu passen scheint.

Gängige Produkte sind "ViaVoice Executive"


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