Wissenschaftsgeschnipsel

Shopping. Seit kurzem kann man das haarige Handwerk in einer privaten Friseurschule erlernen. Und ganz Mutige lassen sich hier billig "die Haare machen".

Wolfgang Paterno | Stadtleben | aus FALTER 14/00 vom 05.04.2000

Allen, die bislang immer geglaubt haben, dass das Handwerk des Friseurs auf keiner wissenschaftlichen Basis fußt, sondern nur Geschnipsel ist, sei hiermit versichert: Die Haarschneidekunst ist seit 1962 gut erforscht. Damals wurde in den USA der "Pivot Point scientific approach to hair sculpture and desgin" entwickelt. Die wissenschaftliche Lehrmethode für Haarskulptur und -design ist jetzt auch in Wien zu erlernen.

In der "Pivot Point workschool Vienna" werden seit Mitte Februar "Students" zu Friseuren ausgebildet. Die Schule richtet sich vor allem an Quer- und Wiedereinsteiger, aber auch Neulinge können das Handwerk innerhalb von neun Monaten (ca. öS 7000,- monatliche Kursgebühr) erlernen. Personen, die den Friseurberuf als zweiten Bildungsweg wählen, wird die Lehre damit völlig ersetzt, nach Abschluss der Ausbildung können sie die staatlichen Prüfungen ablegen. Für Neueinsteiger gilt: Nach drei Jahren machen sie die Lehrabschlussprüfung, der Besuch einer Berufsschule ist nebenher

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