Wienbild

Politik | aus FALTER 15/00 vom 12.04.2000

Bei der pompösen Eröffnung der EU-Beobachtungsstelle gegen Rassismus sah Benita Ferrero-Waldner sehr einsam aus. Durch einen protokollarischen Trick gelang es der Außenministerin, dem Festakt doch noch beizuwohnen. Präsident Thomas Klestil hatte sie kurzerhand in seine Delegation gehievt. Worauf auch der Vize-Chef des Verwaltungsrats, Bob Purkiss, dem Protokoll ein Schnippchen schlug: Er gab eine Erklärung ab, warum keine Regierungsvertreter willkommen seien. "Weil wir die Maßnahmen der EU gegen die österreichische Regierung unterstützen." Der Spontanredner bekam von den Festgästen Applaus - und lautes Schlüsselrasseln.


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