Von der CSU lernen!

Fernsehen. Eine vielfältige Lokal-TV-Landschaft sowie ein Boom in der Medienindustrie sind die logische Folge einer ausnehmend intelligenten Medienpolitik in Bayern.

Medien | Christoph Chorherr | aus FALTER 15/00 vom 12.04.2000

Privatfernsehen ja, aber wie?" Mit dieser Frage quälte sich erfolglos jahrelang Rot- Schwarz, jetzt brütet Schwarz-Blau darüber. Die Antwort soll irgendwann nachgereicht werden. Entschied über den Bau des Semmeringtunnels nicht etwa eine verkehrspolitische Überlegung, sondern ein Rechtsgutachten, so soll jetzt ein technisches Gutachten klären, ob die Digitalisierung des ORF überhaupt eine Frequenz für Privatfernsehen übrig lässt. Grundsätzliche medienpolitische Fragen werden kaum gestellt, geschweige denn beantwortet.

Wer Privatfernsehen veranstalten darf, was gesendet werden soll, national und/oder regional, mit nationalen oder internationalen Mantelprogrammen, ob die Platzhirschen, der Printlandschaft oder die Konzerne Bertelsmann bzw. Kirch oder Mischungen aus diesen zugelassen sind, welches Werbevolumen erwartet wird, was das für manche Printerzeugnisse bedeutet - all diese Fragen harren einer Antwort.

Ein Sprung über die Grenze nach Bayern lohnt sich. Dort sind all diese


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