Grüß Gott, Herr Kompott

Musik. Drei neue, alte Georg-Danzer-CDs erinnern daran, dass der neue Obmann von SOS Mitmensch auch als Liedermacher ein Guter ist.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 15/00 vom 12.04.2000

Ludwig Hirsch hat ein Haus in der Steiermark, in dem eine alte Jukebox steht. Die einzige deutschsprachige Nummer ist "Ruaf mi net an" von Georg Danzer. "Und keiner meiner Besucher kann es lassen, G7 zu drücken und, seinem eigenen Talent entsprechend, mitzusingen", verrät Hirsch im Beiheft zum neuen Danzer-Sampler "Raritäten". Der Evergreen unter den Liebeskummerliedern (Zitat: "I waß, du hast jetzt an Freind mit an Porsche, sog eam doch er soll in Oasch gehn") ist darauf allerdings nicht zu hören. Grund: "Ruaf mi net an" (1976) ist bereits auf CD erhältlich, und "Raritäten" enthält ausschließlich Titel, die bisher nur auf A- oder B-Seiten von Singles, auf obskuren Samplern oder überhaupt nicht veröffentlicht wurden.

"Kuriositäten" wäre vielleicht der treffendere Titel für ein Album, das großteils Nummern enthält, die bestens in die Reihe "Austria Curiosa" passen würden. Die Karl-Schranz-Hymne, die Danzer mit Andre Heller nach dem Sapporo-Skandal aufgenommen hatte ("Der


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