Sideorders: Rennende Sushis

Stadtleben | aus FALTER 15/00 vom 12.04.2000

Auch wenn die blitzartig geplante Expansion der Tokyo-Running-Sushis ein wenig ins Stocken geraten ist, das System ist ein voller Erfolg. Demnächst wird ein Lokal im 10. Bezirk eröffnet, und wenn man vor 15 Jahren behauptet hätte, dass die Favoritner auf kleine Bällchen mit gesäuertem Reis samt einem dünnen Flankerl rohen Fisches abfahren würden, wäre man wahrscheinlich in der Ausnüchterungszelle gelandet. Mittlerweile laufen die Sushi-Bänder bereits an fünf verschiedenen Locations in Wien.

Tokyo Running Sushi, 19., Döblinger Hauptstr. 50, Tel. 367 68 99, tägl. 12-14.30, 18-23 Uhr.

Die Mutter der Laufbänder: 24 Meter lang und aus Japan stammend. Der Erfolg ist groß, mittags zahlt man einen Pauschalpreis von öS 130,-, abends öS 200,-. Geboten werden dieselben Sachen, in den abendlichen Durchgängen kommt aber öfter die Edelware vorbei.

Tokyo Running Sushi, 8., Laudong. 34, Tel. 409 63 84, tägl. 12-14.30, 18-23 Uhr.

Jeden Tag knackevoll, die Leute essen alles, was ihnen über 48 Meter am Gesicht vorbeifährt. Schlechte Karten haben unter diesen Voraussetzungen dann freilich jene, die weiter hinten sitzen. Neben Asiatika werden auch kleine Happen einheimischer Provenienz aufs Band gestellt.

Ginza, 22., Cineplexx, Wagramer Str. 2, und Donauplexx, Wagramer Str. 83.

Skurrilerweise nach dem Edelshoppingviertel Tokios benannter Billig-Japaner. Im Donauplexx gibt es sogar zwei Laufbänder.

Hanil, 4., Rechte Wienzeile, Ecke Faulmanng., Tel. 585 35 90, tägl. 11.30-23 Uhr.

Das hiesige Sushi-Laufband dürfte zwar das kürzeste der Stadt sein, das wirkt sich auf die gebotene Qualität aber sicher nicht nachteilig aus. Kulissenhaftes Design. \r


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