Learning from Schönbrunn

Kulturpolitik. Mehr und effektiver eingesetztes Geld für das österreichische Kulturerbe: Eine umfangreiche Studie zum "Kulturpark Österreich" regt die Gründung einer Stiftung zur Erhaltung historischer Bausubstanz an.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 16/00 vom 19.04.2000

Der Ort, an dem letzte Woche nicht nur die Idee zu einem "Kulturpark Österreich", sondern auch gleich eine 340 Seiten schwere Projektstudie zu seiner Verwirklichung präsentiert wurde, war nicht zufällig gewählt: Schloss Schönbrunn ist nicht nur von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt, es wird auch seit 1992 von einer republikseigenen Betriebsgesellschaft geführt und gilt den Proponenten von "Kulturpark Österreich" als leuchtendes Beispiel für eine Ausgliederung aus der staatlichen Kameralistik. Die Zahlen sprechen für sich: von 1993 auf 1997 konnte der Gesamterlös von 121 auf 181 Millionen gesteigert werden, wobei 57,5 Prozent des Umsatzes in bauliche Investitionen fließen, wozu die Betriebsgesellschaft verpflichtet ist.

Die Idee zum "Kulturpark Österreich", die schließlich zum gleichnamigen "Verein zum Schutz von Baudenkmälern" geführt hat, dem Nationalbank-Gouverneur Klaus Liebscher als Präsident vorsteht, ist etwa drei Jahre alt. Ziel ist die Gründung einer gemeinnützigen


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