Kummer in der Kammer/Wahl-Lexikon: Rechte Grüne, Türken & linke Listen

Politik | aus FALTER 17/00 vom 26.04.2000

Vom 2. Mai bis 19. Mai können 610.000 Arbeitnehmer zu Urne oder Postkastl schreiten, um über die Fraktionslisten die 180 Kammerräte zu wählen. Um die extrem niedrige Wahlbeteiligung von 1994 (27,5 Prozent) kräftig anzukurbeln, hat sich die Arbeiterkammer für heuer einige Neuerungen einfallen lassen: Das Wahlalter wurde auf 15 Jahre gesenkt, der Wahlzeitraum auf drei Wochen verlängert. Erstmals kommen auch die Wahlkommissionen direkt in die Betriebe. Wahlberechtigte haben die Möglichkeit der Briefwahl, das Porto für das Votum zahlt übrigens der Empfänger. Insgesamt kommen die Aufwendungen für die Kammerwahl auf etwa genauso viel wie eine Nationalratswahl: auf satte 60 Millionen Schilling.

In Wien kandidieren neun Listen. Neben den vier traditionellen Fraktionen, Sozialdemokraten (FSG), dem Arbeiter- und Angestelltenbund plus Christgewerkschaftern (ÖAAB), den Freiheitlichen (FA) und den Grünen (Alternative und Unabhängige Grüne GewerschafterInnen), buhlen fünf Wien-spezifische


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