"Think Minigolf"/Minigolf-Report: Scheitern am Hamburger Hill

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 17/00 vom 26.04.2000

Maria Köberl ist zufrieden. Ein lauschiger Abend, die Stammgäste sitzen friedlich an ihrem ganz persönlichen Tisch im Sportbuffet-Garten. Beim obligaten Spritzer. Und auch ein paar von Frau Köberls jüngeren Gästen sind heute wieder da: zum Minigolfen. Mit Sonnenbrille und lässigem Freizeitlook rücken sie an, die Twens. Sie kommen aus Währing, Döbling, ein paar aus Hernals. Die Stammgäste aus dem Gemeindebau vis-a-vis haben sich schon an sie gewöhnt. "Zum Minigolfen kommen jetzt nicht mehr nur die Familien oder die Kinder", erzählt Maria Köberl. "Ich hab schon einige junge Gruppen."

Vor "drei, vier Jahren" haben Joseph und seine Freunde Minigolf wieder entdeckt. Eine Sportart, die noch immer diesen spröden Sechzigerjahre-Charme hat. Die an Familienurlaube in Bibione und Jesolo erinnert. Irgendwie sind die jungen Leute auf die Idee gekommen, dass das Einlochen auf betonierten Bahnen eigentlich ein schräger Spaß sein kann. Seitdem machen sie regelmäßig die Bahnen beim Hernalser


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