Liebe Leserin, lieber Leser!


Klaus Nüchtern
Vorwort | aus FALTER 18/00 vom 03.05.2000

Freitag, 16.02 Uhr, ist gewiss eine gute Stunde. Eine gute Stunde, um in einem der rund 2000 Wiener Schanigärten abzuhängen und ein betautes Glas frisch gezapften Bieres zu betrachten, vorsichtig an der kompakten Schaumkrone zu nippen und mit einem ersten kühlen Schluck die Kehle zu netzen. Freitag, 16.02 Uhr, ist gewiss eine beschissene Stunde, um ein Editorial zu beginnen. Derweilen ächzt Julia Ortner unter der Last ihrer Schanigartengeschichte, für die recherchieren zu dürfen ein Schwarm an Falter-Autorinnen und -Autoren die Freude hatte. Ortner ächzt aber auch unter der Last, die ihr Typen wie Falter-Zeichner Tex Rubinowitz aufbürden, der sich nach Griechenland begeben hat, um dort orthodoxe Ostern zu feiern, der Stadtleben-Redakteurin aber zuvor noch aufgetragen hatte, ihm das jüngste "Big Brother"-Magazin zu besorgen; was Ortner einen schrägen Blick ihres langjährigen Trafikanten und den Tadel, "ich hätte Sie für klüger gehalten", eintrug.

Noch ärmer sind freilich Politiker

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