Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 18/00 vom 03.05.2000

Thomas F. Sandri ist Vorarlberger. Und Künstler. Und studierter Elektrotechniker. "In meiner Brust wohnen eigentlich zwei Seelen", erklärt der 36-jährige ernsthaft. Der eine Sandri setzt technische Ideen von Künstlern um - wie etwa eine solarzellenbetriebene selbstrollende Kugel für den Künstler Werner Reiterer. Der andere Sandri entwirft seine eigenen schrägen Kunstprojekte: einen Würfel für die Wahlzelle, Postkarten zum Projekt "Ruhrgebietsdurchquerung 1997" oder die mechanische Ente Petronilla Sandri, die auch bellen kann. Sandris jüngstes Projekt ist ein Muttertags-Quartett der besonderen Art. Die Spielkarten sind mit alten Postkarten-Mutter-Kind-Motiven und antiquierten Sprüchen versehen. Die Sinnsprüche müssen einander vorgelesen werden, "bis es absolut unerträglich wird", wie der Künstler erklärt. Ein schönes Spiel für starke Nerven. (Preis: 298 Schilling plus Versandkosten, bestellbar unter Tel. u. Fax 892 15 66 oder E-Mail thomas.sandri@aon.at) J. O.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige