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Medien | aus FALTER 19/00 vom 10.05.2000

Kostenfalle Mobilfunk?

Die Lizenzvergabe jener Frequenzen, die den breitbandigen Mobilfunkstandard UMTS ermöglichen, ist längst zu aberwitzigen, europaweiten Pokerrunden ausgeartet: Die fünf Lizenzen in Großbritannien machten mehr als eine halbe Billion Schilling aus. In Deutschland wird die Deutsche Telekom Immobilien für mindestens 21 Milliarden Schilling veräußern, um die Kriegskasse für eine Frequenz im eigenen Land zu füllen. Die linksliberale Regierung in Frankreich hat sich ein bremsendes Konzept ausgedacht: Die Lizenzen werden nicht verkauft, sondern nur für die Dauer von 15 Jahren verpachtet. Telecom Italia (an der Telekom Austria mit 25 Prozent plus einer Aktie beteiligt) hat bereits beschlossen, im Spätherbst auch in Österreich mitbieten zu wollen. Problematisch dabei: Bekommen die Italiener eine Lizenz zugesprochen, ist ein Ausstieg bei der Telekom Austria vorprogrammiert. Diese wiederum könnte dann als doppelter Verlierer dastehen: Zum einen hat sie womöglich mit


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