Ganz schön viel, Mann!

Shopping. Der deutsche Brillenkönig Fielmann hat jetzt auch in Wien ein "Supercenter" eröffnet und macht vor allem Sehhilfediscontern Konkurrenz

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 19/00 vom 10.05.2000

Brillenträger sind nicht wirklich zu beneiden: Korrekturgestelle kosten eine Menge Geld und sehen - selbst wenn einem noch so viel Modemut zugesprochen wird - fast immer irgendwie Scheiße aus. Oder tragen die Supermodels in Hochglanzmagazinen etwa Sehhilfen? Eben. Trotzdem sind Menschen mit schlechten Augen auf die Brille angewiesen. Das Kassengestell muss dabei schon lange keiner mehr auf der Nase tragen. Schließlich gibt es ja Brillensupermärkte und Optikerfachgeschäfte, die angesichts der Konkurrenz ebenfalls "Modisches" zum günstigen Preis anbieten.

Doch seit letzter Woche sieht der Wiener Brillenmarkt anders aus. Ganz anders. Jetzt hat nämlich der Hamburger Branchenschreck Günther Fielmann auf der Mariahilfer Straße ein "Supercenter" eröffnet. Europas größtes Optikerunternehmen - 1999 verkaufte Fielmann 4,7 Millionen Brillen, 13 Millionen Fehlsichtige haben bereits ein Gestell von Fielmann im Gesicht - bietet auf drei Etagen Marken- und Designergestelle von A wie Armani


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