Phettbergs Predigtdienst: Das Osterfleisch

In jener Zeit sprach Jesus: ... ich (gebe) mein Leben hin, um es wieder zu nehmen. Niemand entreißt es mir, sondern ich gebe es aus freiem Willen hin ... Joh 10,11-18 (Evangelium am 4. Sonntag der Osterzeit / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 19/00 vom 10.05.2000

"Sie sind hier in der Nasszelle unserer kleinen Fabrik und werden auf die Badetuchhalterung, Hände über Kopf, wie Sie es mögen, gehängt. Zwei Schritte links ist ein Klo, zwischen Ihren Beinen nur das Bidet. Sie urinieren jetzt noch - und alle zwei Stunden schaue ich vorbei, kette Sie zehn Minuten los, genau wie in der Stock im Eisen beschrieben, biete Ihnen Äpfel, Wasser und Klo und hänge Sie wortlos zurück. Alles klar?" Publizieren bringt mitunter doch etwas ein! Es war eine Wonne und alles klar. Spreizen! Spreizen! So weit es geht, spreizen! Entgegenspreizen dem Kommenden. Zittern, spannen, bangen. Wonne!

Meinl bewarb heuer sein Osterfleisch mit einer Fotocollage: Rechts steht ein Lammbaby, links, bereits aufgeschnitten, sein Fleisch. Lämmer sind immer Babys - wären sie keine Babys mehr, wären sie Schafe, und die würden verschmäht werden. Uns alte, geile Böcke will nicht einmal mehr wer schlachten. Wir kriegen die Sünden auf den Rücken und werden dann in die Wüste gejagt,


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