Tier der Woche: Schreck & Klasse

Stadtleben | Peter Iwaniewicz, iwaniewicz@falter.at | aus FALTER 19/00 vom 10.05.2000

Besten Dank für die zahlreichen Zusendungen frühlingshafter Tiere, die zu diversen Er- und Aufregungen beigetragen haben. Aufgeregt waren gewisse Redaktionspersonen, die sich an lebend abgegebenen australischen Riesengespenstschrecken schreckten. Erregt war meinereins, denn die bestenfalls durch dünne Briefkuverts geschützten Tiere ließen mich die Probleme jener Gerichtsmediziner verstehen, die die einzelnen Gliedmaßen der Opfer eines Kettensägenserienkillers wieder zu ganzen Personen zusammensetzen sollen. Unglaublich, was man mit einem Poststempel alles anrichten kann!

Mit einer Beschreibung der Konsistenz von zwischen Toilettpapier zerdrückten Käfern und den in einem Staubsaugerbeutel abgegebenen Fliegen will ich Sie nicht belasten, darf aber erwähnen, dass selbst ein abgebrühter Kollege von der forensischen Medizin erbleichte.

Der härteste Fall war ein Päckchen mit mikadoartiger Füllung. Zuerst waren nur unterschiedlich lange Stäbchen zu sehen, die auf den ersten Blick


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