Media-Mix

Medien | aus FALTER 20/00 vom 17.05.2000

Datakom feiert 10 Jahre elektronischen Rechtsverkehr Die Daten-Tochter der Telekom Austria feiert gleichzeitig den viermillionsten Schriftsatz, der in elektronischer Form einem Gericht übermittelt wurde. Besonders stolz ist die Datakom darauf, dass kein einziges Dokument von diesen vier Millionen Akten beim Transfer verloren ging. Die erste Million wurde erst 1997 erreicht. In der Entwicklung des gerichtlichen Aktenaustauschs nimmt Österreich damit weltweit die Führungsrolle ein. Am fleißigsten unter den elektronischen Schriftsatzversendern ist übrigens die Bundespolizeidirektion.

Hausverstand Donatus Schmid, Chef von Sun Microsystems Österreich, beklagt sich wie viele andere seiner IT-Kollegen über den Mangel an Fachkräften. Allerdings: "Wenn es tatsächlich ausschließlich die Internetgeneration wäre, die jeden Donnerstag gegen die Regierung demonstrieren geht, dann hätten wir keinen Fachkräftemangel." Irgendwas stimmt da nicht.

"I love you"-Wurm in neuem Kleid Das verheerende Virus "Love Letter"bzw. "I love you" tritt jetzt in mehreren Varianten auf. Bekannt sind mittlerweile die Namen "Lithuanian", "VeryFunny", "BugFix", "MothersDay", "Alert", "No Comments", "Important" sowie "Read carefully"! Beim Bildschirmschoner namens "Zlatko", erhältlich via E-Mail, gilt ebenso: Finger weg.

Alle Macht dem Kunden Manfred Nürnberger, Geschäftsführer des Online-Vermarkters Active Agent, und Christian Eigner, Mitbetreiber der Internetplattform "Zum Thema", haben im Czernin-Verlag das Buch "Matching.Net" herausgebracht. Für die Autoren steht eines fest: Webseiten alleine sind sinnlos. Das Internet muss in den eigentlichen Wirtschaftskreislauf integriert werden. Die Macht der Kunden wird immer wichtiger. Preis: 278 Schilling, 200 Seiten.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige