Wien darf Chicago werden/Ausstellung: Achleitners Österreich

Kultur | aus FALTER 20/00 vom 17.05.2000

Wie viele Karteikarten sich in seinem Archiv befinden, weiß Friedrich Achleitner selbst nicht so genau. Laut offiziellen Angaben sind es 30.000. Dazu kommen noch 70.000 Negative, 40.000 Farbdias, 15.000 Papiervergrößerungen, Tausende Plankopien. Das seit über drei Jahrzehnten im Aufbau befindliche Archiv österreichischer Architektur des 20. Jahrhunderts wurde letztes Jahr um 15 Millionen Schilling von der Stadt Wien angekauft. Ein Drittel ging an den Archivar (der sich davon endlich ein eigenes Büro kaufen konnte), der Rest steht für die Betreuung und den Ausbau des Archivs zur Verfügung, die in den Händen des Architektur Zentrums Wien liegen.

Nach seiner vollständigen Digitalisierung wird es auch öffentlich zugänglich sein. Vorerst steht es im Mittelpunkt der Ausstellung "Achleitners Österreich", die exemplarisch rund 30 ausgewählte Bauten zeigt und die Struktur des Archivs am Beispiel der Stadt Dornbirn und des Bezirks Wien-Neubau vorführt, wobei dem Stafa-Gebäude auf der Mariahilfer Straße und der Fachhochschule Dornbirn besonderes Augenmerk zukommt.

Von 18.5. bis 7.8. im Architektur Zentrum Wien.

Am 25.5., 19 Uhr, findet eine Podiumsdiskussion mit Friedrich Achleitner und Gästen zum Thema "Vom Dehio zum City Guide" statt.


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