Mars macht debil

Film. Brian De Palmas "Mission to Mars" führt eine Gruppe von Astronauten auf den roten Planeten und zu altgedienten Werten.

Kultur | Drehli Robnik | aus FALTER 20/00 vom 17.05.2000

Üblicherweise macht Hollywood die Welt (inklusive Weltall) einfacher: Amerikanisches Genrekino und seine Klischees leisten von jeher Enormes in Sachen Komplexitätsreduktion. Nur ab und zu macht es die Dinge unnötig kompliziert; etwa dann, wenn verschiedene Filme (die noch dazu auf eigentümliche Weise miteinander zusammenhängen) zeitgleich unter ähnlichen Titeln beworben werden. Während der Start von "M:I-2" für Juli zu erwarten ist, läuft "M2M" bereits in den Kinos; und während erstere Promotionchiffre die Fortsetzung von "Mission: Impossible" meint, steht zweitere für "Mission to Mars", den neuen Film des Regisseurs, der 1996 "Mission: Impossible" gedreht hat.

Brian De Palmas "Mission to Mars" rechnet den Bestand an Prototypen, über den die NASA derzeit verfügt, ins Jahr 2020 hoch und antizipiert - mit dem Realismus des demnächst Machbaren - eine bemannte Marslandung,mysteriöses Scheitern und eine Rettungsmission. Er ist einer jener Science-Fiction-Filme, die Raumfahrt aus


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