Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 20/00 vom 17.05.2000

Sex: Fußball ist gut Die Austria kannten wir ja schon von dem Poster in unserem Büro: 27 Männer, einer hässlicher als der andere. Gerald John versuchte noch die Mannschaftsehre zu retten und deutete beim Wiener Derby letzte Woche ständig verzweifelt auf Nummer acht: "Der gilt als fesch." Na ja, bei der Konkurrenz gilt schnell wer als fesch. Auch Rapid schickte nur unattraktive Spieler aufs Feld. Aber dann: Am Spielfeldrand wärmte sich ein Knabe mit pfiffiger Tolle auf. Er tänzelte herum und kreiste mit den Hüften - nur für uns, die Falter-Frauen. Natürlich durfte er nicht mitspielen. Wahrscheinlich sind die Alten eifersüchtig auf den hübschen Buben. Aber auch er war leider kein Ersatz für Raouuuuul! E. W.

Fussball ist böse Wir sind schockiert. Ausländerfeinde gegen Antisemiten. Schwulenhasser gegen Schwachköpfe. "Fußballplätze sind die Keimzellen des Faschismus", warnte Nina Weißensteiner vor unserem ersten Ausflug in ein Stadion. Sie hat nicht ganz Unrecht. "Jugo-Club"


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