Hump- und Dump-Shirts

Shopping. Wer statt Logos lieber eigene, wechselnde Wortkreationen auf seinem T-Shirt tragen möchte, bekommt das "Alpha-T" bei Gloom. Zum Beispiel.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 20/00 vom 17.05.2000

So schnell kann eigentlich gar kein Designer auf neue Worte und Wortschöpfungen eingehen: Kaum waren die Kabaszismen "Hump" und "Dump" in aller Munde, standen sie auch schon auf der Vorderseite schwarzer T-Shirts in der Auslage von "Gloom". Ein junger Engländer kam nämlich auf die nicht unpraktische Idee mit dem Klettverschluss-Alphabet. Mit dem sich Gegenstück-T-Shirts nach Lust und Laune be- und natürlich auch wieder entschriften lassen - also ganz brauchbar in Zeiten, in denen man seine Ansichten wieder am Leib trägt: "Absolut Demo-geeignet", sagt Bernadette Kindl. Das "Alpha-T" ist zwar erst seit ein paar Tagen in ihrem Geschäft zu haben - aber die Leute reißen sich schon um das knapp 500 Schilling teure "T-Shirt wechsel dich".

Seit sieben Jahren bringt die 31-jährige Tirolerin poppige Mode von jungen Designern an Mann, Frau und Kind. Besonders beliebt ist der Kalifornier Paul Frank, dessen niedliche, comicbedruckte T-Shirts, Hemden und Taschen aussehen wie für Kinder gemacht


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