Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 21/00 vom 24.05.2000

Auf der Suche nach dem Superlativ Bevorzugtes Stilmittel ist der Superlativ. Ein "unglaublicher Eklat Gusenbauers im Plenum" wird da konstatiert, eine "unfassbare Entgleisung Häupls". Westenthaler deckt eine "rot-grüne Spur des Vernaderns durch Europa" auf, entlarvte Madeleine Petrovic als "Hauptvernaderer Österreichs" und gelobt: "Wir werden Österreich vor linksextremistischen Unflätigkeiten der Grünen in Schutz nehmen."

Herbert Lackner in profil. Vielleicht klärt man den Mann auf schnellstem Wege über den Unterschied zwischen Subjekt, Substantiv, Superlativ und Substral auf.

Rare, medium or well done?

Mit Peter Maffay gegrillt. Schmeckte nach mehr: echt, erdig, ehrlich. (...) Maffay, ehrlich wie das Grillsteak, saftig und in der Mitte ein wenig blutig.

Über den Verdacht, Vegetarierin zu sein, erhaben: Ro Raftl vom Kurier.

Das Billard-Rätsel (letzte Folge) Was im Falle EM Cadre 47/1 nicht gelang, war dann bei der geplanten WM Pentathlon, um Lichte des Jubiläumsjahres, dann möglich, nämlich Vorgriff auf zukünftige Subventionsmittel zu erhalten (...). Wir hoffen mit diesen Fakten Klarheit in die Redaktionsstuben von "Biljart Totaal" gebracht zu haben.

Das hoffen wir auch und beenden unsere Nachdrucke aus Billard.

Klarsichtiges Verrinnen Der komplizierte, montierte Text wird tatsächlich erfahrbar: Häkeln, Kotzen, Lachen verrinnen zu einem klarsichtigen Totentanz.

Watch out, Rudolf John, here comes Margarete Affenzeller from the Standard.

John der Woche Allein auf Gefühlsebene stimmt die Gleichung zwischen der komödiantisch potenzierten Sentimentalitäten-Show und ihren prominenten Verursachern.


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