Der König von Meidling

Neustart. Früher gab er mit seiner Meidlinger Schweinerock-Band Alkbottle den Wiener Proleten vom Dienst. Heute meditiert er, singt in der F@lco-Cyber-Show und versucht ein ernsthaftes musikalisches Comeback: Roman Gregory hat sein altes Image satt.

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 22/00 vom 31.05.2000

Die Rosen sind gestutzt. Zufrieden lehnt sich Roman Gregory in den Gartensessel und betrachtet sein idyllisches kleines Reich: das schmucke Einfamilienhaus. Den verwilderten Garten. Den Pool mit abgestandenem Wasser. Die leere Hundehütte. "Die behalt ich, weils ma gfallt - aber ohne Hund." Vor zwei Monaten ist der ehemalige Sänger der Meidlinger Rabiat-Rock-Truppe Alkbottle aus dem 12. Bezirk ausgewandert. Ausgerechnet nach Favoriten. Und hat damit auch seine Meidlinger Vergangenheit endgültig hinter sich gelassen.

Jetzt steht der 29-jährige gelernte Reprotechniker auf der Bühne des Ronacher - als "vox dei" in Paulus Mankers Spektakel "F@lco - A Cyber Show". Kürzlichist sein Debütalbum als Solokünstler erschienen. Mit nachdenklichen und kritischen Texten. Und einem Cover, das ihn als angeschlagenen, aber noch ungebrochenen Boxer zeigt. Bei der 20-Jahre-U4-Party hat Gregory als Stargast gespielt, beim Donauinselfest wird er seine neue Musik präsentieren. Musik, die recht wenig mit


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