Funken nach der Freiheit

Neues Lokal. Musik und Groove beschränken sich am Gürtel nicht mehr nur auf die Stadtbahnbögen: "Spark" ist bogenlos am Gürtel.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 23/00 vom 07.06.2000

Unter den vielen grauslichen Abschnitten des Gürtels liegt der Währinger Gürtel bezüglich Grauslichkeit relativ weit vorne. Wenn sich hier Gastronomie abspielt, dann zumeist solche, in der man entweder von entgegenkommenden Damen süßliche Schaumweine zu abenteuerlichen Preisen offeriert bekommt, oder solche, bei der man die Wahl zwischen Süßem und Scharfem hat. Das Musikcafe "Wiener Freiheit" am Währinger Gürtel war, da weder Animierlokal noch Würstelstand, immer schon ein bisschen die Ausnahme, was es nach jahrelangem Siechtum aber leider auch nicht vor dem Zusperren bewahrte.

Jetzt hat es jedenfalls wieder offen, heißt "Spark" und straft jene Lügen, die behaupten, dass ohne Toplage heute überhaupt kein Leiberl mehr zu reißen ist. Denn das neue Spark ist auch mitten unter der Woche extrem gut besucht, und was genau es ist, das die vielen jungen Menschen hierher zieht, erschließt sich dem Beobachter nicht gleich auf Anhieb. Denn im Großen und Ganzen handelt es sich hier


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