Schlagbaum rauf/Fremdenrechtsreform: Strafen für NGOs?


Florian Klenk
Politik | aus FALTER 24/00 vom 14.06.2000

Nun ist Schluss mit dem romantischen Bild des Fluchthelfers", versichert Wolf Szymanski, Leiter der Fremdenrechtssektion im Innenministerium. Die Zeiten, wo jemand seine Freundin in Bratislava ins Auto gesetzt und vor dem Kommunismus gerettet hat, sind vorbei: "Heute regiert nur noch ein Netzwerk von menschenverachtenden Schlepperbanden, das man klar benennen sollte: Es ist organisierte Kriminalität." Innenminister Ernst Strasser sagt den Schleppern und Ausbeutern den Kampf an. "Wir wollen das Geschäft dieser Leute massiv stören und den Gewinn abschöpfen", versichert Szymanski.

Doch nicht alle teilen seine Hoffnung. "In Zukunft", so glaubt die grüne Migrationssprecherin Therezija Stoisits, "werden die Schlepper für ihre Hilfe noch mehr Geld verlangen. Da werden doch nur Schlepper subventioniert. Das Ansteigen von Schleppern ist auf die Schließung der Außengrenzen der EU-Staaten für Flüchtlinge zurückzuführen."

Kritiker wie Therezija Stoisits fürchten nun, dass sich die vergangene

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