Das Geschäft mit der Nachrichtt

Online-Agenturen. pressetext austria und R&D Online wollen als "Content-Factorys" die deutschsprachigen Webportale mit Inhalten beliefern. pressetext setzt dabei auf ausgefeilte Technik, R&D hingegen auf einen großen Journalistenpool.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 24/00 vom 14.06.2000

Die Welt der Internet-Portale wird ähnliche Gestalt annehmen wie die der Zeitungen. "Am Ende werden eine Handvoll General-Interest-Portale in Österreich übrig bleiben. Rundherum werden sich zwei bis drei Dutzend Special-Interest-Plattformen ansiedeln und mehr oder weniger unscheinbar neben einer sehr großen Zahl an Very-Special-Interest-Portalen Inhalte anbieten." So sieht zumindest Gerhard Rodler, Geschäftsführer von R&D Online, die Zukunft der Internetmedien. Als individueller Zulieferer von Nachrichten will er heuer mit 70 Mitarbeitern rund 50 Millionen Schilling Umsatz generierenDie österreichischen Content-Factorys wachsen und wollen - ausgestattet mit Risikokapital und Selbstbewusstsein - in wenigen Jahren die entscheidenden Nachrichtendienstleister für den gesamten deutschsprachigen Raum werden.

pressetext-austria-Macher Wilfried Seywald will dieses Ziel mit einem Technologievorsprung erreichen. "Wir arbeiten gemeinsam mit Experten aus dem Silicon Valley an einer optimalen


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