Moderne und Madagaskar

Kunst. Anita Leisz und Florian Pumhösl verwandeln die Secession in einen surrealen Themenpark.


Matthias Dusini
Kultur | aus FALTER 24/00 vom 14.06.2000

Am besten wäre, man verwandelte sich in einen Miniaturpiloten, stiege in einen Modellhubschrauber und flöge durch den großen Saal der Secession. Vorbei an anthrazitfarbenen Wolkenkratzern, einer Glas-Stahl-Fassade. Das muss ein Büroturm sein: kein Grün weit und breit, keine Menschen. Eine dunkles Gesteinsmassiv, das ausschaut wie eine Plastik von Henry Moore. Weiter ginge der Flug vorbei an einem seltsamen, amorphen Gebilde mit einer grauen, porösen Oberfläche. Erst aus einiger Entfernung stellte sich heraus, dass es sich um eine gigantische Skeletthand handelt. Sie ragt aus dem Boden wie ein Mahnmal. Was für ein seltsamer Staat muss das sein, der so ein makabres Monument errichten lässt? Was für eine seltsame City aber auch, mit Betonfassaden, die aus den Fünfzigerjahren zu stammen scheinen!

Aber bleiben wir am Boden: Im vorderen Teil des Hauptraumes in der Secession hat Florian Pumhösl mehrere Skulpturen zu einem Architekturmodell zusammengestellt, das er als "Humanistische

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