Purismus in Mariahilf

Shopping. Keinen Madame-Butterfly-Kitsch, sondern Gebrauchsgegenstände aus dem modernen Japan und zeitgenössische Kunst werden im "expo" präsentiert.

Stadtleben | Julia Ortner | aus FALTER 24/00 vom 14.06.2000

Sushi-Lokale gibt es schon an fast jedem Eck der Stadt. Rohe Fischhappen essen und japanische Designer tragen ist mittlerweile auch schon unerträglich hip. Abseits davon findet sich aber in Wien noch kein Geschäft, in dem zeitgenössische japanische Gebrauchsgegenstände verkauft werden. Mit dem "expo" wird sich das ändern: In dem kleinen Geschäft in der Mariahilfer Luftbadgasse werden seit der Eröffnung vergangene Woche Produkte aus dem modernen Japan präsentiert. Abseits von Madame-Butterfly-Kitsch. "Wir wollen hier ein diesem Land entsprechendes Bild des modernen Japan bieten. Gegenstände, die auch junge Leute heute in Tokio benutzen", erklärt Geschäftsführerin Mana Furuyama. Das expo ist aber nicht nur Geschäfts-, sondern auch Ausstellungsraum. Drei- bis viermal jährlich sollen hier japanische Künstler oder österreichische Kreative mit Japan-Bezug ausstellen, erklärt Künstlerin Barbara Höller, die bei der Organisation mithilft. Mit den jeweiligen Ausstellungen werden


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