Das Geschäft mit der Nachricht, Teil II

Nachrichtenagenturen. Die Austria Presse Agentur (APA) ist längst keine ausschließliche Nachrichtenagentur mehr. Was zunehmend gefragt ist, sind elektronische Appetitauslöser für eine konsumorientierte Gesellschaft online.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 25/00 vom 21.06.2000

Die klassische Nachrichtenagentur hat ausgedient. Eine konsumorientierte Gesellschaft verlange neben den "Breaking News" vor allem Service und Zusatzinformationen, die das Wirtschaftswachstum aufrechterhalten. Peter Kropsch, Mitglied der APA-Geschäftsleitung, betont die breite Streuung, die das Nachrichtengeschäft längst erfahren hat: "Die Belieferung des herkömmlichen Zeitungs- und TV-Marktes macht nur mehr knapp die Hälfte unseres Umsatzes aus." Der Rest der 354 Millionen Schilling stammt aus Informationsdienstleistungen für Behörden, Institutionen und Unternehmen aller Art.

War das Geschäft mit der Nachricht lange Zeit ausschließlich "Terminal-orientiert" (Endkunden bezahlen für die Nachrichten und erhalten sie auf Bildschirmen zugestellt), tendiert es nun allmählich zu so genannten Public-Domain-Märkten: Endkunden erhalten Informationen - primär via Internet - gratis, ein gewisser Anteil der dargebotenen Nachrichten wird von den jeweiligen Aussendern bezahlt.

Das klassische


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige