Programm: Arbeiter- und Asylantenlieder

Kultur | Carsten Fastner | aus FALTER 25/00 vom 21.06.2000

Ich stehe überhaupt nicht drauf, etwas zu verordnen, womit die Musiker dann nicht zurechtkommen", meint der neue Grabenfesttage-Kurator und Nicht-Musiker Werner Korn. Also hat er sich für die Programmierung der drei Konzerte des Jubiläumsfestivals mit drei Instrumentalisten zusammengetan, um das Motto "Selbst Los" zu gestalten. Der Gitarrist Martin Siewert, der 1995 schon einmal im Grabenhof aufgetreten war, übernahm die musikalische Leitung des ersten Abends und hielt sich mit einer Deutung des Mottos weitgehend zurück. Neben Improvisationen mit Burkhart Stangl (Gitarre), Werner Dafeldecker (Bass), Helge Hinteregger (Sampler), Boris Hauf und Christof Kurzmann (beide Elektronik) setzte er Live-Elektronik von Karlheinz Essl, Videoprojektionen von Magdalena Blaszczuk und "Maschinenbilder" von Didi Bruckmayr aufs Programm. Der Pianist und Komponist Oskar Aichinger, musikalischer Leiter des zweiten Abends und GFT-Neuling, ging das Motto politischer an. Von ihm stammte die leider nicht


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