Zähneputzing in L.A.

Film. "Leben und Lieben in L.A." wartet mit einem Großaufgebot an Stars und mit der Erkenntnis auf, dass sich irgendwie alles um die Liebe dreht.

Kultur | Michael Loebenstein | aus FALTER 26/00 vom 28.06.2000

Wenn sie nur wüssten, was wir wissen", resümieren gegen Ende des Films Hannah und Paul (Gena Rowlands und Sean Connery), ein Ehepaar im vierzigsten Beziehungsjahr, "aber dann wäre es zu einfach." An dieser Stelle wird nachgereicht, was wir immer schon vermutet haben: Das Schicksal nimmt schon seinen Lauf; ein jeder Deckel findet seinen Topf; und last, but not least - aus Fehlern wird man klug. Was heißt: Ein Ensemble von mehr oder weniger klingenden Namen (darunter Angelina Jolie, Dennis Quaid, Madeleine Stowe, Gillian Anderson) durchlebt in alternierenden Episoden Beziehungskrisen, Affären und Todesfälle, die schlussendlich alle miteinander in schicksalhafter Verbindung stehen.

Schon 1998 gedreht, findet "Playing by Heart" ("Leben und Lieben in L.A."), einige Monate nach P.T. Andersons ambitioniertem "Magnolia", seinen Weg nun auch in unsere Kinos. Die Nachbarschaft gerät ihm allerdings zum Nachteil: Wo Letzterer das Motiv der Verwandtschafts- und Liebesbeziehung zum Anlass nimmt,


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