Fliegende Bauten/Festivalisierung: "Inszenierung von Stadterlebnissen"

Stadtleben | aus FALTER 26/00 vom 28.06.2000

Open-Air-Kino, Beachvolleyball-Turnier, Konzerte, Grätzelfest, Funsport-Festival oder Modenschau unter freiem Himmel: Kaum eine Woche vergeht, in der nicht irgendwo in der Stadt irgendein Event über irgendeine Bühne geht. Besonders im Sommer und in der Innenstadt ist immer was und immer mehr los. "Das Angebot an Veranstaltungen, die die Stadt für Bewohner und Besucher attraktiver machen sollen, ist seit Ende der Achtzigerjahre sehr gewachsen", bestätigt auch Irmtraud Voglmayr. Die Soziologin hat sich eingehend mit dem Thema Stadt als Erlebnisraum beschäftigt. Unter anderem hat sie - gemeinsam mit Klaus Thien - die Studie "Urbane Strukturen und neue Freizeittrends" verfasst, in der die schöne neue Erlebnisgesellschaft unter die Lupe genommen wird. "Das Banale zum Besonderen erheben", umschreibt Voglmayr den ökonomischen Hintergrund von Spektakel und Erlebniswelten. Genau nach diesem Prinzip funktionieren schon länger die Einkaufscenter auf der grünen Wiese. Shoppingmalls wie die


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