Sideorders: Open-Air-Fressen

Stadtleben | aus FALTER 26/00 vom 28.06.2000

Man sollte meinen, dass bei verstärkter Sonneneinstrahlung mit damit einhergehender Hitzeentwicklung dem Menschen der Sinn nach leichter Nahrung steht, nach kleinen Portionen und gut gekühlten Getränken mit nur geringem Alkoholgehalt. Denkste: Das Wiener Paradoxon zeigt, dass mit ansteigender Hitze, Luftfeuchtigkeit und UV-Belastung der Wunsch nach Stelze und Bier ins Unermessliche wächst. Wahrscheinlich ist das mit der grundsätzlichen Todessehnsucht der Wiener zu erklären. Was heuer nicht stattfindet: Kino unter den Sternen samt gelsigen Open-Air-Ethnobeisln und das kleine Vierer-Open-Air am Hof. Folgendes findet schon statt: Rathausplatz, 1. Juli bis 1. September.

Alle Wirten, die hier dabei sind, haben das große Los gezogen und werden reich. Egal welches Wetter, egal welches Programm, egal wie gut oder schlecht gekocht wird. Heuer dabei sind neben dem Qualitäts-Supervisor Do & Co, Oh Pot oh pot, Stöger, Inigo, Wigast, Zum Scherer, Esterhazykeller, Nell's, La Creperie, Firenze, Ilija, Motto, Crossfield, Planter's, Jin Xian, Hafes und Koh-i-Noor.

Tribüne Krieau, Prater, Mo-Fr ab 17, Sa ab 12, So ab 11 Uhr.

Die Frage "Wer ist schneller, die Pizza oder die Gelse?" wurde bisher in der Krieau immer zugunsten des Insekts entschieden. Neben dem Teigfladen (original italienischer Holzofen) werden heuer auch Backhendl und Calamari geboten, am Sonntag gibts von 11 bis 15 Uhr Brunch.

Strohzeit, 23., Siebenhirten (U6 Kellerbergg.), 22., Breitenleer Str./Mayrederg., 30. Juni bis 1. September Mo-Fr 15-24, Sa, So 10-24 Uhr.

Grill, Deftigkeiten aus der Pfanne, "Erdäpfelvogelscheuche". Mais, Bier, Most und andere Rustikalitäten im Beisein von Strohballen.


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